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1982, fünfundsechzig Jahre nach dem Tod
Graf Zeppelin in Berlin, fand man in einem Archiv der Universität
von São Paulo einige Zeichnungen und Pläne, die das Wirken
Zeppelins um eine erstaunliche Variante erweiterten und sein Werk weitaus
komplexer erscheinen ließen, als dies bisher bekannt war. Die hier
vorliegenden Zeichnungen und Dokumente, die auf die Jahre zwischen 1908
und 1909 datiert sind, belegen, dass Graf Zeppelin an Entwürfen zu
einer Großstadt für ungefähr 10 bis 15 Millionen Menschen arbeitete,
die auf einem 14.400 Quadratkilometer großen Bereich angesiedelt werden
sollte. Geplant wurde diese Stadt mit dem Namen Ceppelina im Rahmen eines
Wettbewerbs im Auftrag des damaligen brasilianischen Ministers für
Stadtentwicklung und Stadtplanung Lampreia, der ein großer Bewunderer
des Grafen und dessen Luftschiffbauten war und der ihn während eines
Staatsbesuchs in Deutschland persönlich mit den Modalitäten
der Ausschreibung vertraut machte.
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