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GP 1 besteht aus einem Inkjet-Großdia (50 x 60 cm), einem Alu-Gestell
mit Schrittmotoren und einer Projektionsvorrichtung mit 50 mm Objektiv.
Mittels eines Antriebsmechanismus bewegt sich die Diaebene vor dem
Objektiv und projiziert so einen kreisrunden Ausschnitt aus dem
Dia auf die frei im Raum stehende Projektionsfläche. Die Verschiebung
des Ausschnitts verläuft in einer langsamen Bewegung. Der Bewegungsverlauf
wird über ein Computerprogramm gesteuert.
GP 1 geht der Frage nach, wo ein Bild anfängt, an welchen Punkten
Erkennen und Gegenwart sich einstellen und welches Spannungsverhältnis
in der Wahrnehmung des Betrachters entsteht, wenn ein Dia (konturscharfes
Bild) und Ausschnitt (Punktraster-Projektion) so unterschiedlich
erscheinen. Weiter fragt GP 1, ob eine Bewegung eines momenthaften
Bildes, filmischen und erzählerischen Charakter annehmen kann und
führt dabei in erster Linie eine Vertauschung des Blicks vor; sie
überläßt das Schauen einer Maschine.
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