Teilnehmer:
Isa Genzken, Sven Kalden, Peter Kogler, Barbara Steppe, Erik Steinbrecher

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Grundlage
null2 versteht sich als eine Art Fassaden-Modul, welches analog zu
einer Gebäudefassade das Dahinter bzw. in diesem Fall das Dazwischen
widerspiegelt und auf besondere Weise nach außen transportiert.
Einerseits stellen vor allem die verkehrsbedingte Dynamik und die
Bewegungen auf der Brücke einen wichtigen Bezugspunkt zu null2
her. Anderseits, und das liegt vor allem an ihrer städtischen
Verortung, stellt die Rathausbrücke ein touristisches Bindeglied
zwischen Regierungs-Viertel und Nikolai-Viertel her. Sie wird als
Aussichtsplattform genutzt und ermöglicht den Blick auf das Spree-Ufer,
das alte Museum oder den Marx-Engels-Platz. Diese bei den Thematiken,
das Schauen und die Bewegung, werden bei null2 zu einem Ganzen zusammengefügt.
Weiterhin ist wichtig, daß der Geländerentwurf und der
geplante Neubau der Brücke zumindest formale Zusammenhänge
aufweisen und sich nicht als zwei konkurrierende Teile gegenüberstehen. |