null2
beschränkter Wettbewerb: Kunst am Neubau der Rathausbrücke in Berlin Mitte, 1999
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Teilnehmer:
Isa Genzken, Sven Kalden, Peter Kogler, Barbara Steppe, Erik Steinbrecher





Grundlage
null2 versteht sich als eine Art Fassaden-Modul, welches analog zu einer Gebäudefassade das Dahinter bzw. in diesem Fall das Dazwischen widerspiegelt und auf besondere Weise nach außen transportiert. Einerseits stellen vor allem die verkehrsbedingte Dynamik und die Bewegungen auf der Brücke einen wichtigen Bezugspunkt zu null2 her. Anderseits, und das liegt vor allem an ihrer städtischen Verortung, stellt die Rathausbrücke ein touristisches Bindeglied zwischen Regierungs-Viertel und Nikolai-Viertel her. Sie wird als Aussichtsplattform genutzt und ermöglicht den Blick auf das Spree-Ufer, das alte Museum oder den Marx-Engels-Platz. Diese bei den Thematiken, das Schauen und die Bewegung, werden bei null2 zu einem Ganzen zusammengefügt. Weiterhin ist wichtig, daß der Geländerentwurf und der geplante Neubau der Brücke zumindest formale Zusammenhänge aufweisen und sich nicht als zwei konkurrierende Teile gegenüberstehen
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