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Der Ort, der vor 1989 durch ein 19 Meter großes Leninmonument dominiert
und von einer stilisierten Fahne (Hochhaus) flankiert wurde,
wird heutzutage nur unzureichend seinem Anspruch gerecht, nämlich
Heimstätte der geballten Kraft aller Nationen dieser Erde zu sein.
Genau hier galt es einzugreifen und dem Platz (zumindest temporär)
zu einem neuen Selbstbewusstsein zu verhelfen. Und wer, wenn nicht Kanzler
Palpetine, könnte diesen verloren gegangen Machtanspruch re-initiieren.
Die bislang lose hingeworfenen Steinbrocken werden
durch Palpetines visuelle Eingriffe und Handlungen zu einer Art Kultstätte
uminterpretiert und können somit dem Glauben an- und eine Identifikation
mit dem Werten (values) der globalen Gemeinschaft der Völker (Vereinte
Nationen) durch den Ort erwirken.
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