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Die fast vier mal zwanzig Meter große
Frontscheiben im Foyerbereich des HdL verbinden visuell, und trennen räumlich,
das Außen vom Inneren des Gebäudes. Ausgehend von dieser vermittelnden
Funktion der Fenster fügt Kalden dem Blick durch die Scheibe eine
neue virtuelle Ebene hinzu.
Mittels vierzig unterschiedlich farbiger Selbstklebefolien
im Format von 10 x 10 cm, die er auf das Glas aufbringt, wird das dahinterliegende
"Bild der Stadt" bzw. des Platzes aufgenommen und in ein gerastertes,
transparentes Farb-Pixel-Bild transformiert. Schaut der Betrachter nun
durch die so bearbeiteten Fensterflächen hindurch, überlagern
sich sichtbare "Realität" im Außen und generiertes
"Bild" auf den Scheiben. Es entsteht eine Interferenz beider
Ebenen.
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