Platz
wo ist wo ?, Hdl-Foyer, Berlin,2000
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Die fast vier mal zwanzig Meter große Frontscheiben im Foyerbereich des HdL verbinden visuell, und trennen räumlich, das Außen vom Inneren des Gebäudes. Ausgehend von dieser vermittelnden Funktion der Fenster fügt Kalden dem Blick durch die Scheibe eine neue virtuelle Ebene hinzu.

Mittels vierzig unterschiedlich farbiger Selbstklebefolien im Format von 10 x 10 cm, die er auf das Glas aufbringt, wird das dahinterliegende "Bild der Stadt" bzw. des Platzes aufgenommen und in ein gerastertes, transparentes Farb-Pixel-Bild transformiert. Schaut der Betrachter nun durch die so bearbeiteten Fensterflächen hindurch, überlagern sich sichtbare "Realität" im Außen und generiertes "Bild" auf den Scheiben. Es entsteht eine Interferenz beider Ebenen.